ROUTEN >
buscador

DIE EREMITAGE VON BETLEM. Von Es Grau nach Artà


06.Die Häuser von Can Canals - Artà

Die Häuser von Can Canals - Artà Die Häuser weisen eine Hauptfassade auf, die gen Westen gerichtet ist. Sie hat zwei zentrale Blöcke: einen auf der rechten Seite mit einer abgerundeten aus Sturz angefertigten Auβentür mit Sims. Im ersten Stock befinden sich Fenster mit Pfosten und Sturz aus gehauenem Fels sowie Fensterleibung. Rechts von diesem Teil sieht man einen Strebebogen. Im zentralen Teil auf der linken Seite erkennt man Reste einer runden verblendeten Eingangstür und einer Treppe. Die Überdachung besteht aus einem Giebeldach. Links befindet sich eine Balustrade über der wir eine angefertigte Büste im klassischen Stil sehen können. Die Fassade wird von einem Block mit einem nach links abfallenden Walm abgeschlossen. Zudem gibt es ein flaches Portal zur Rechten. Im Inneren verteilt sich der Flur auf die übrigen Räumlichkeiten der Häuser. Dazu gehören die Kapelle mit einem Portal mit Türsturz und Rohrkolben und eine groβe Ölmühle zur Rechten.

In der muselmanischen Epoche war das Besitztum von Can Canals Teilbestand des Gutshofes von Beni-Agmira (üblicherweise wurde er Benimira genannt), gemeinsam mit Sureda. Nach der katalanischen Eroberung wurde das Anwesen neu aufgeteilt, und der Gutshof teilte sich auf. Die Daten aus dem 15. Jahrhundert geben uns Aufschluss über den damaligen Besitzer, Antoni Balaguer, im Jahre 1416. 1463 wurde er von Pere Balaguer an Antoni Sureda verkauft, der aus der Familie der Besitzer von Morell stammte (GILI, 1983: 151-152). Nach diesem Besitzwechsel wurde der arabische Name aufgegeben, und man benutzte den Namen Son Sureda. Dann, im 17. Jahrhundert, ging ein Zweig der Sureda Familie eheliche Verbindungen mit der Canals Familie ein. Es handelte sich um Angehörige des Militärs, die das Besitztum vom aktuellen Son Sureda trennten und ihm den heutigen Namen Can Canals verliehen.

Von den Häusern von Can Canals ausgehend kehren wir zurück auf den befahrbaren Weg, der nach Artà führt. Nur wenige Meter von den Häusern entfernt, in der Nähe von zwei Reihen Zypressen, taucht ein Brunnen auf, der am gleichen Weg auf der rechten Seite liegt. Er ist unter dem Namen „Pozo d'en Petro” bekannt, ein Name, der sich auf eine bedeutende Familie aus dem 13. und 14. Jahrhundert bezieht. Ihr gehörte das heutige Besitztum Son Morei. Der Brunnen ist ein schönes Beispiel für eine aus Stein gehauene Arbeit, die für hydraulische Zwecke genutzt wurde. Es gibt vier seitliche Steinplatten, von denen zwei die Funktion der Pfosten übernehmen. Hinzu kommen ein krönender Abschluss, der ebenfalls aus Stein gehauen wurde, und ein Becken aus einem einzigen Block Stein auf der rechten Seite.

Kurz nach dem Brunnen „Pozo d'en Petro” beginnt der asphaltierte Weg, und wir treffen auf eine Kreuzung, die zu den Häusern von Son Sureda Vell führt. Sie tauchen zu unserer Rechten auf. Links gibt es einen weiteren Weg und eine Ära mit einem beachtenswerten Seitenrand, der den Bereich nivelliert, mit einem Aufstieg mit Stufen aus Stein. Nach der Ära erhebt sich der Puig Verd. Unsere Route verläuft nun über einen breiten, asphaltierten Weg zwischen landwirtschaftlichen Ländereien, die gut bewirtschaftet werden. Hier gedeihen Mandell-, Feigen- und Johannisbrotbäume. Das erste Haus auf der rechten Seite, hinter dem Weg von Son Sureda, hat den Namen Can Toni und wurde neu aufbereitet. Etwas weiter auf der linken Seite sehen wir das Casa de la Campana (Glockenhaus), das heute als Müllkippe dient. Während wir weiter laufen, lassen wir den Weg, der nach Son Forteza Vell führt, rechts liegen. Auf der linken Seite sehen wir, etwas abseits vom Weg, den Brunnen von Rafal. Wenige hundert Meter weiter treffen wir schlieβlich auf das Dorf Artà. Hierzu läuft man in der Nähe der Mühle „Molino d'en Morei” vorbei, auf der linken Seite, die auf einem Hügel liegt. Der städtische Sportplatz und das Gymnasium befinden sich auf der rechten Seite. Bereits im Ort angekommen führt uns die Straβe Rafel Blanes in die Ortsmitte, wo wir unsere Route beenden.



  • Standort

Artà

  • Dauer

4 h. (Reiner Wanderweg ohne Pausen)

  • Anfahrt google

Im Auto:
Über die MA 15 (Palma-Artà).

Im Bus:
Transportmittel der Balearen
Information TIB: (+34) 971 177 777
Kostenloses Servicetelefon:
900 177 777
Palma: C/ Eusebio Estada, 28
http://tib.caib.es/  
Linie:
411 Palma-Artà (direkt)
445 Porto Cristo-Artà
446 Cala Ratjada-Artà
448 (samstags) Cala Egos-Artà
452 Cala Ratjada-Artà
473 Canyamel - Artà
474 Cala Mesquida - Artà
481 Colònia de Sant Pere – Artà

Im Zug und im Bus:
Transportmittel der Balearen
Information TIB: (+34) 971 177 777
Kostenloses Servicetelefon:
900 177 777
Palma: C/ Eusebio Estada, 28
http://tib.caib.es/  
Im Zug: Palma – Inca - Manacor
Bahnhof in Palma. Parc de ses Estacions. Plaça d'Espanya s/n. Palma
Bus: 431 Manacor – Artà

  • GPS

1: 39.748809, 3.311720
2: 39.746432, 3.314399
3: 39.735615, 3.316061
4: 39.737241, 3.311242
5: 39.734203, 3.317092
6: 39.711270, 3.333226

  • Externe Weblinks

www.arta-web.com

  • Das sollten Sie sehen

Wussten Sie schon...?