
Der Eremit Macari war der religiöse Name von B. Monserrat Adrover aus dem Ort Felanitx. In seiner Jugend war er ein Trappisten-Mönch (Andratx), bis die Trappisten im Jahre 1820 das Kloster verlassen mussten. Eine Fliese erinnert daran, dass Bruder Macari sich in dieser Höhle zurückgezogen hatte, um hier sein Aussiedlerleben zu führen. In der Nähe der Höhle befindet sich der Felsblock des Eremiten Macari, der auch Felsblock von Bruder Macari genannt wird. Über den Felsblock berichtet eine beliebte Legende, dass Bruder Macari „mit seiner eigenen Hand den enormen Felsen rechtzeitig gestoppt hat, um weiteren Eremiten das Leben zu retten, die zu genau dem Zeipunkt dort gearbeitet hatten, als der Felsblock sich löste und dort aufprallte, wo er heute noch zu sehen ist. Das heiβt, neben dem alten Weg, der nach Binialgorfa geführt hat, huete die Eremita von Betlem. („Mallorca eremítica”, das eremitische Mallorca, Seite 233).
Von der Höhle der Eremitage Macari, geht es ein Stück weiter bergauf. Der Weg ist von jungen Pinien und Resten von Kopfsteinpflaster bedeckt. Er bildet eine Kurve nach rechts, die uns ein Stück Meer erblicken lässt. Ein wenig weiter oben sehen wir eine Mauer zu unserer Linken, die uns einen alten Meilenstein zeigt, der die Abtrennung von Eigentümern angibt. Auf diesem Abschnitt verläuft der Weg ziemlich chaotisch. Wir müssen die Mauer auf der Linken halten, bis der Aufstieg zu einem Ort namens Replà geschafft ist. Das Bild von Talaia Freda de Morei liegt auf unserer Linken. Bevor wir die Straβe erreichen, liegt zu unserer Linken ein Fernseherstandsignal mit einer Antenne und einem kleinen quadratischen Block. In der Nähe der Anlage, und nahe bei einer Pinie mit doppeltem Stamm, kehren wir auf Höhe des Kilometers 7 zurück auf die Straβe.
Weiter geht es über den Asphalt bis zum Kilometerstein. Sobald wir ihn erreichen, überqueren wir die Straβe und gehen rechts ab, wo wir erneut auf den alten Weg kommen. Diesmal geht es bergab. Wir müssen sehr aufpassen, damit wir den richtigen Weg laufen, da er ziemlich verloren ist. Ungefähr 20 Meter von der Straβe entfernt, die wir zuvor verlassen haben, gehen wir an einer kleinen, zerbröckelten Mauer entlang, die uns den Weg weist. Die Eben liegt auf der rechten Seite. In dieser Region umgibt uns eine sehr verkümmerte Vegetation, die Opfer zahlreicher Waldbrände geworden ist, so wie wir es bereits bei unserem Aufstieg bei den Gebäuden von Betlem beobachten konnten. Hier gedeihen normalerweise Palmherzen,Schilf und Affodile. Es gibt auch verschiedene Sträucher und Spargelbeete. Dabei handelt es sich um verlassene Terrassenbeete, die zu einer anderen Zeit bewirtschaftet worden sind. Währenddessen bildet sich zu unserer Rechten eine Ebene aus, die weiter nach innen verläuft und im Hintergrund einen Wildbach aufweist. Links liegt der Puig dels Coloms, der auch unter dem Namen Puig de Son Morei (383 Meter) bekannt ist. Gegenüber malt sich der Puig del Corb (328 Meter) ab. Wir sehen auch Palmherzen, die die Brände überlebt haben. Schon bald erreichen wir einen felsigen Saumpfad, von dem aus rechts der tiefe Wildbach zu sehen ist. Eine groβe einzelne Pinie in der Nähe des Weges scheint der einzige Überlebende eines Pinienwaldes zu sein, der einem grausamen Brand zu Opfer gefallen ist. Weiter rechts verleihen junge Erdbeerbäume der grünen Wüste aus Ravennagras einen etwas dunkleren Ton. Wir sehen auch Heidekraut und weiβe Steppe. Mittlerweile befinden wir uns ganz in der Nähe des Puig del Corb, den Nordhang, von wo aus man die andere Seite des Wildbaches erkennen kann. Hier beginnt eine Kurve nach links. Von dem natürlichen Aussichtspunkt aus, mitten am Hang des Puig del Corb, kann man das einzige Schneehaus sehen, das in Mallorca abgesehen von dem Tramuntana-Gebirge bekannt ist. Es handelt sich um das Schneehaus Can Canals.
Etwas weiter links vom Puig del Corb kann man den Streckenabschnitt erkennen, den wir später beschreiten werden. Weiter hinter der Kurve vor dem Puig del Corb, der uns gen Osten orientiert, beschreibt der Weg eine weitere Kurve. Jetzt führt sie in Richtung Süden nach rechts und bringt uns in das Gebiet, das unter dem Namen Rota d'en Guixó bekannt ist. Einige kleinere Terrassenbeete des Brachlandes können oberhalb der Kurve ausgemacht werden, links von uns. Rechts vom gleichen Weg aus taucht ein Kalkofen auf. Das Ravennagras hat den Wanderweg, der sanft abwärts verläuft, komplett in seinem Griff. Die ganze Zeit lang verläuft der Wildbach zu unserer Rechten, und wir können bereits die Schleuse erkennen.
Einige Bauarbeiten aus dem Jahre 1991 haben den alten Weg zerstört und den Weg einer breiten Piste freigegeben, die zur Schleuse führt, die errichtet wurde, um den Wasserfluss des Wildbaches zu kontrollieren. Dennoch laufen wir über den neuen Weg, den Wildbach zu unserer Rechten, und den Überresten eines alten Kalkofens, die sich ziwschen dem Ravennagras verstecken. Oberhalb des linken Hanges befand sich der Pi del Ruc (die Eselspinie), die heute verschwunden ist. Der Ortsname exisitiert allerdings heute noch. In der Nähe befindet sich der Coll d'en Petro an einem alten Wanderweg, der die Häuser von Can Canals mit denen von Son Morei Vell verband. Die Erdbeerbäume und die schwarzbehaarte Zistrose begleiten das Ravennagras in der gesamten Umgebung. Nachdem wir einen Abschnitt entlang gelaufen sind, wo der Wildbach geflossen ist, der kurz darauf seinen Weg rechts von der Strecke wieder auf sich nehmen wird, gelangen wir an eine Kreuzung, die den alten Weg von Can Canals mit Betlem verband, genau dort, wo wir entlanglaufen. Hier führte auch der befahrbare Weg von Can Puceta nach Can Canals entlang, der von rechts kommt. In der Nähe gibt es ein Gebiet, in dem Steineichen gedeihen. Can Puceta liegt zu unserer Rechten, wenige hundert Meter entfernt. Unsere Route nach Artà verläuft weiter links in Richtung Can Canals. Der befahrbare Weg geht voran, ohne groβe Höhenunterschiede, und verläuft in der Nähe eines kleinen Hauses zur Linken, das eine der Parzellen von Can Canals ausmacht. Es handelt sich um eine Segregation des groβen Besitztumes, das im Jahr 1935 fertiggestellt worden ist. Heute ist der Groβteil verlassen. Nach einer Pforte geht es leicht bergaufwärts, und wir kommen in die Nähe der Häuser von Can Canals, die sich links vom Weg befinden.