ROUTEN >
buscador

DIE EREMITAGE VON BETLEM. Von Es Grau nach Artà


04.Binialgorfa und Eremitage von Betlem

Binialgorfa und Eremitage von Betlem Die Eremitage von Betlem erhebt sich über den Ruinen des ehemaligen muselmanischen Gehöftes von Binialgorfa. Zwischen 1302 und 1344 war die Finca dem Herrschaftsgebiet der Devesa de Ferrutx angeschlossen, einem wichtigen Jagdgebiet der Könige von Mallorca. Als dieses Gebiet als solches nicht mehr existierte, erwarb Jaume Ferrer Binialgorfa. Im Jahre 1409 kaufte Joan Morei das Gebiet den Erben der Familie Ferrer ab. Die Ölproduktion war eine bedeutende Aktivität in Binialgorfa, ebenso wie die Bienenzucht. Mit der Zeit wurde das Besitztum Binialgorfa verlassen, und die Gebäude verfielen zu Ruinen.
Im Jahre 1805 wurde die Region, die bereits seit einiger Zeit unter dem bedeutenden Namen „Wüste von Binialgorfa” bekannt war, von fünf Eremiten aus Sant Honorat de Randa und Trinitat de Valldemossa besiedelt. Die Gründung der Eremitage war dank der Spende von zwei Mal 7103 m2 Land („cuarteradas”) und den übrigen Gebäuden, die der Eigentümer des Besitztums, Jaume Morei Andreu de Sant Martí, errichtet hatte, möglich. Die ersten Eremiten fanden womöglich nicht mehr als die Überreste eines alten Verteidigungsturmes und der Ölpresse. Schon bald begangen sie mit dem Wiederaufbau der Ruinen und errichteten die Schlafgemächer der Eremiten. Der ehemalige Turm wurde als Kapelle fertiggestellt. Sponsoren der Bauten waren der Kardenal Despuig und der Domherr Joan Dameto.

Der Name Betlem geht as der Petition hervor, die der Spender stellte, damit die neue Eremitage dem Mysterium der Geburt Jesu gewidmet werde.

Heute verfügt die Eremitage über 60 „cuarteradas” Land. Auch Eremiten leben hier, Mitglieder der Kongregation San Pablo und San Antonio.

Wir lassen die Eremita von Betlem hinter uns und begeben uns auf die Route in Richtung Artà. Hierzu nehmen wir den zerstörten alten Weg, der sich an einigen Stellen in der Nähe der Ermitage unterhalb der asphaltierten Straβe befindet und teilweise verscharrt ist. Um den alten Weg zu nehmen, kehren wir zur Fontäne der Eremitage zurück und nehmen dazu die Route, die wir beschrieben haben, bevor wir die bei der Eremitage angekommen sind. Nachdem wir die Fontäne der Eremita erreicht haben, begeben wir uns auf den alten Weg, der auf der rechten Seite der Esplanada bergaufwärts verläuft, je nach unserer Ausgangsposition. Er verläuft über die Nische der Fontäne. Der alte Weg wird nur noch selten genutzt, der seitliche Schutzwall und die seitlichen Steine, die so genannten „escopidors”, sind auf dem ersten Abschnitt aber noch vorhanden. Der Weg ist zwei Arm breit, ein wenig mehr als 3,20 Meter. Schon bald wird er von Schilf und Palmherzen in Anspruch genommen. In einer Kurve des Weges nach links gibt es eine feuchte Stelle, hier stehen einige Binsen. Nach einer zweiten Kurve nach rechts, knapp fünf Minuten von der Fontäne entfernt, begeben wir uns auf die Straβe, die mit Artà verbunden ist (PMV-3333).

Auf dem Abschnitt der Route, wo sich der Weg und die Straβe überschneiden, muss man vorsichtig sein. Wir befinden uns mittlerweile ungefähr auf Höhe des Kilometers 8'150. Um unsere Route fortzufahren, müssen wir uns nach rechts auf den Asphalt begeben. Hinter uns lassen wir den Meilenstein von Hektometer 1. Anschlieβend kommen wir an einer Kurve vorbei. Nur wenige Meter später müssen wir die Straβe verlassen, um nach rechts abzubiegen und den alten Weg zu suchen, der von der asphaltierten Straβe geschnitten wurde. Der Meilenstein des Kilometers 8 liegt zu unserer Linken, wir können ihn bereits vom alten Weg aus sehen. Auf der linken Seite sind Schutzsteine angebracht. Plötzlich stoβen wir erneut auf die Straβe. Rund 30 Minuten lang laufen wir über Asphalt, bis wir eine weitere Straβe überqueren und ca. zehn Meter vor dem Meilenstein von Kilometer 9 (km 7’9) auf den alten Weg zurückkehren. An der Kurve der Straβe, die zu unseren Linken liegt, sieht man einige junge Bananenbäume und eine Bresche am Rande des Gebietes. Wenige Meter später, nach zwei kleinen Kurven auf dem alten Weg, erreichen wir den Hügel und die Höhle der Eremitage Macari.



  • Standort

Artà

  • Dauer

4 h. (Reiner Wanderweg ohne Pausen)

  • Anfahrt google

Im Auto:
Über die MA 15 (Palma-Artà).

Im Bus:
Transportmittel der Balearen
Information TIB: (+34) 971 177 777
Kostenloses Servicetelefon:
900 177 777
Palma: C/ Eusebio Estada, 28
http://tib.caib.es/  
Linie:
411 Palma-Artà (direkt)
445 Porto Cristo-Artà
446 Cala Ratjada-Artà
448 (samstags) Cala Egos-Artà
452 Cala Ratjada-Artà
473 Canyamel - Artà
474 Cala Mesquida - Artà
481 Colònia de Sant Pere – Artà

Im Zug und im Bus:
Transportmittel der Balearen
Information TIB: (+34) 971 177 777
Kostenloses Servicetelefon:
900 177 777
Palma: C/ Eusebio Estada, 28
http://tib.caib.es/  
Im Zug: Palma – Inca - Manacor
Bahnhof in Palma. Parc de ses Estacions. Plaça d'Espanya s/n. Palma
Bus: 431 Manacor – Artà

  • GPS

1: 39.748809, 3.311720
2: 39.746432, 3.314399
3: 39.735615, 3.316061
4: 39.737241, 3.311242
5: 39.734203, 3.317092
6: 39.711270, 3.333226

  • Externe Weblinks

www.arta-web.com

  • Das sollten Sie sehen

Wussten Sie schon...?