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DAS SEEPFERDCHEN. Auf den Wiesen aus Neptungras reitend

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Das Seepferdchen
DAS SEEPFERDCHEN
Das Vorkommen dieses kleinen Meeresfischs ist typisch für den mit Neptungras (Posidonia) bewachsenen Meeresgrund. Seepferdchen besitzen keine Schwanzflosse. Diese hat sich bei ihnen zu einem Wickelschwanz entwickelt, der es ihnen erlaubt, sich an Algen und Pflanzen zu verankern. Im Mittelmeerraum kommt es häufig vor und ist vor allem durch zwei Arten vertreten: das Kurzschnäuzige Seepferdchen (Hippocampus hippocampus) und das größere Langschnäuzige Seepferdchen (Hippocampus guttulatus).

Es besitzt ein einzigartiges Charakteristikum unter den Fischen: Der Kopf befindet sich im rechten Winkel zum Körper. Sein Körper ist seitlich zusammengepresst und mit einem – aus ringförmig angeordneten Knochenplättchen bestehenden – Hautskelett versehen, der dem Rumpf Stabilität verleiht. Es ist ein langsamer Schwimmer, der sich mit Hilfe wellenförmiger Bewegungen der Rückenflosse vorwärts bewegt. Seine Augen bewegen sich unabhängig voneinander. Es ist ein Meister der Tarnung und in der Lage, seine Farbe je nach Umgebung zu wechseln.

Bisweilen schwimmen mehrere erwachsene Tiere gemeinsam und halten sich gegenseitig am Schwanz, als ob sie einen Tanz aufführen würden. Das Seepferdchen lebt in Küstennähe in den Unterwassertälern aus Seegräsern und Algen, wo es sich aus Kleinstorganismen ernährt, die es durch den langen Rüssel einsaugt.



  • interessante Angaben

Mapa

  • Kategorie

Art steht unter Naturschutz

  • geographischer Bereich

Die Tiefen der mit Neptungräsern bewachsenen Meeresböden vor den Balearen.



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